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This article was written on 17 Feb 2012, and is filled under Allgemein.

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Grundlagen und Ziele
– Zugangsvoraussetzungen
– Aufnahmeverfahren

Die Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie erfolgt auf der Grundlage des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV; Stand: Januar 1999).

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mit Erwachsenen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen eigenverantwortlich und selbständig durchzuführen. Die Ausbildung bietet die Voraussetzung für den Erwerb der Approbation nach PsychThG und des Fachkundenachweises für Psychologische Psychotherapie mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie.

Die Approbation ist die Voraussetzung für die Ausübung der Psychotherapie.

 

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für den Zugang zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten ist die bestandene
Diplom- oder Master- Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach Klinische Psychologie einschließt.
Bei Zweifeln über das Vorliegen einer der nach § 5 Abs. 2 PsychThG erforderlichen Grundqualifikationen
ist vor Aufnahme des Ausbildungsteilnehmers eine Klärung mit dem Landesprüfungsamt vorzunehmen.

Die Entscheidung über die Zulassung als Ausbildungsteilnehmer trifft letztlich, insbesondere im Hinblick auf
neue oder europäische Studienabschlüsse, das zuständige Landesprüfungsamt in Düsseldorf.

 

Aufnahmeverfahren

In dem Aufnahmeverfahren werden formale Voraussetzungen (Antragstellung) und die persönliche Eignung
der Bewerberin, bzw. des Bewerbers festgestellt. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Bewerberinnen oder Bewerber richten an das Ausbildungsinstitut einen formlosen Antrag, dem folgende
Nachweise beizufügen sind:

⟩ Kopie des Zeugnisses einer im Inland an einer Universität oder gleichstehenden Hochschule bestandenen
Diplom- oder Master-Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach Klinische Psychologie
einschließt – oder – eines in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat
des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erworbenes gleichwertiges Diplom im Studiengang
Psychologie

  • ausführlicher (erzählter) Lebenslauf
  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Auskunft über Berufserfahrungen
  • Auskunft über absolvierte bzw. laufende psychotherapeutische Aus- und Weiterbildungen

 
Die persönliche Eignung der Bewerberin, bzw. des Bewerbers wird in zwei Gesprächen mit unterschiedlichen
Selbsterfahrungsleitern des Ausbildungsinstitutes festgestellt. In Zweifelsfällen können weitere Gespräche
notwendig sein.
 



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