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This article was written on 08 Aug 2013, and is filled under Allgemein.

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Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung (insgesamt 4.200 Stdn.) erfolgt gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV)  über mindestens 5 Jahre in Teilzeitform und endet mit der staatlichen Abschlussprüfung.

Sie gliedert sich in die Bereiche:

A Theorieausbildung

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 600 Stunden, die im Zeitraum von 5 Jahren in 10 Semestern Mittwochs oder Freitags als 4-stündige Abendveranstaltungen durchgeführt werden. Pro Semester werden drei bis vier Seminare an Samstagen angeboten, die je nach Thematik auch 4 oder 8 Unterrichtseinheiten (UE) umfassen können. Bei regelmäßiger Teilnahme können pro Jahr ca. 130 UE theoretische Ausbildung absolviert werden.

B Selbsterfahrung

Die Selbsterfahrung ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Sie soll die gesamte Ausbildungszeit kontinuierlich begleiten und mindestens 100 Stunden Einzelselbsterfahrung und 50 Stunden Gruppenselbsterfahrung umfassen. Die Selbsterfahrung findet in den Praxen akkreditierter  Selbsterfahrungsleiter statt. Die Höhe der Vergütung ist für die Einzelselbsterfahrung mit 80,– € pro Sitzung und für die Gruppenselbsterfahrung mit 25,– €  pro Sitzung festgelegt und wird direkt mit dem Selbsterfahrungsleiter abgerechnet.

C Praktische Tätigkeit

Mit der praktischen Tätigkeit (PT1 und PT2) lernen die Ausbildungsteilnehmer das gesamte Spektrum psychotherapeutischer Arbeit kennen. Sie erstreckt sich über einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten und umfasst insgesamt mindestens 1800 Stunden. Davon erfolgen 12 Monate (1200 Stunden) in einer psychiatrisch-klinischen Einrichtung (PT1) und 6 Monate (600 Stunden) in einer Reha-Klinik, einem Gesundheitszentrum oder in einer akkreditierten psychotherapeutischen Praxis (PT2).

D Praktische Ausbildung

Nach Absolvierung von mind. 600 Stdn. praktischer Tätigkeit (PT1 oder PT 2) kann  die institutsinterne Zwischenprüfung abgelegt  und die praktische Ausbildung in der Institutsambulanz aufgenommen werden. Dabei führen Ausbildungsteilnehmer Patientenbehandlungen im Umfang von  mindestens 600 bis zu 800 Stdn. durch.  Die Behandlungsstunden werden regelmäßig von anerkannten Supervisoren supervidiert. Die praktische Ausbildung wird nach Anzahl der geleisteten Behandlungsstunden vergütet und dem Ausbildungsteilnehmer vierteljährlich ausgezahlt.

E Supervision

Die Durchführung von Patientenbehandlungen im Rahmen der praktischen Ausbildung in der Institutsambulanz erfolgt in Verantwortung von akkreditieren Supervisoren.  Von den obligatorischen 150 Supervisionsstunden entfallen wenigstens ein Drittel (50 Stunden) auf die Einzelsupervision und zwei Drittel auf die Gruppensupervision. Eine Supervisionsgruppe besteht aus vier Teilnehmern. Die Supervision ist bei mindestens drei verschiedenen Supervisoren zu absolvieren.



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